Handel mit Patenten à la Börse?
Wie Technology Review berichtet, besitzt die Firma Scientigo 2 Patente, die angeblich wichtige Grundkonzepte von XML abdecken. Im dazu geführten Interview mit Scientigo-CEO Doyal Bryant, Scientigo-Forschungsschef Paul Odom und Ron Laurie von der Patentfirma Inflexion Point Strategy fällt folgender Satz:
Laurie: Traditionell werden Patente vor allem als Druckmittel vor Gericht verwendet: “Ich habe ein Patent, Sie verletzten es, Sie zahlen.” Genau das wollen wir aber nicht machen. Wir haben die verschiedensten Möglichkeiten, unsere Patente zu Geld zu machen. Dazu gehört, sie an jemanden zu verkaufen, der sie für strategisch wertvoll hält. Viele Firmen versuchen, sich breite Patente zu verschaffen, um sie dann zu Defensivzwecken einzusetzen. Kommt dann ein Wettbewerber mit Patentklagen, besteht die Möglichkeit eines Tauschgeschäftes. Es gibt einen schnell wachsenden Markt für Firmen, die Patente von Außen zukaufen wollen. Das ist unser Hauptfokus bei den Patenten zur “neutralen Form”, die wirklich sehr breit sind. Wir wollen entweder Lizenzgebühren, damit die Firme ihr Kerngeschäft weiterführen kann, oder sie an jemanden verkaufen, der darin einen strategischen Wert sieht.
Da kommt mir doch glatt die Idee, einen Marktplatz für den Handel mit Patenten zu schaffen. Das könnte doch endlich mal wieder zu einem echten Boom führen - der Crash käme dann auch über kurz oder lang - da käme doch mal wieder Spannung auf, da wäre mal wieder was los; un ein paar täten sich bestimmt ‘ne goldene Nase verdienen.
Aber nun sollte ich mich beeilen und das Verscherbeln von Patenten patentieren lassen. …und dann das Patent an den Höchstbietenden verkaufen.
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ein blog eben, keiner weiss wieso 

